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Nils-Holgersson-Schule
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Globales Lernen

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Globales Lernen

Unsere Schule ist nicht nur der Ort an dem wir für das Leben lernen, sondern auch ein Ort des täglichen Miteinanders. Ein Faires Miteinander an unserer Schule ist den SchülerInnen und dem Kollegium wichtig.

Wir haben uns für das Motto „global denken-lokal handeln“ entschieden und im Juni 2024 wurden wir als „Faire Schule“ ausgezeichnet.

1. Wir wollen Fair zu allen Mitmenschen im schulischen Umfeld sein. Das üben wir beim Fußball spielen in der Pause, in der SchülerInnen-Vertretung oder auch bei der Verwaltung des Geldes im SchülerInnen Haushalt. Es gibt eine Demokratische Schulkultur. 

2. Wir wollen Fair zu Menschen rund um den Globus sein. Globale Themen spielen eine große Rolle in den verschiedensten Unterrichtsfächern, bei Festen und im Schulalltag. Die Oberstufe hat gemeinsam mit dem EPIZ-e.V. das Unterrichtsmaterial „Faire Arbeit – gutes Leben“ für die Förderschulen überarbeitet. Jetzt können auch andere Schulen damit besser lernen.

3. Wir wollen Fair zu Umwelt und Klima sein und Verantwortung übernehmen. Wir trennen deshalb unseren Müll, haben Beete mit Blumen, Kräutern, Obst und Gemüse und pflegen gemeinsam unseren Schulhof.

Das alles ist nicht immer leicht, doch wir bleiben neugierig und mit Engagement dran, dabei helfen uns Workshops, innovative Lernmaterialien und der Austausch mit anderen aktiven Schulen.

Die SchülerInnen beschäftigen sich im Unterricht und im Schulalltag mit den verschiedenen Dimensionen sozialer und ökologischer Gerechtigkeit. Es wird eine Verbindung zwischen der eigenen Lebenswelt, gesellschaftlichen und globalen Themen geschaffen. Dadurch ist eine umfassende Kompetenzentwicklung möglich mit dem Ziel, die Atmosphäre, die Lernkultur und das Miteinander an der Schule positiv zu beeinflussen. Es geht dabei um ein faires Miteinander und um die Übernahme von Verantwortung in ökologischen und globalen Zusammenhängen. Das erworbene Wissen wird von den SchülerInnen durch selbstgestaltete Projektergebnisse weitergegeben und dokumentiert. Hierbei wurden bisher ReferentInnen aus Indonesien, Afrika, Chile, Peru und Mexico eingeladen.

Das Lernen erfolgt:

  • projektbezogen, z. B. zum Thema ,,Wertstoffe – die Bedeutung von Müll“
  • im Alltag, durch die Wahl von Materialien für den Unterricht
  • durch den Bezug zu aktuellen globalen Ereignissen
  • durch die Beschäftigung mit der Mülltrennung in den Klassen
  • in Workshops mit ReferentInnen z. B. aus Ländern des Globalen Südens